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Unsichtbare Risiken sichtbar machen: OGI-Sensoren und Drohnen für mehr Sicherheit in Chemieanlagen


In großen chemischen und petrochemischen Anlagen, Biogasanlagen und Abfallbehandlungsanlagen stellen Gasemissionen (VOCs, Methan) eine dreifache Bedrohung dar: für die Umwelt, die Wirtschaftlichkeit und die Sicherheit.

Bis vor Kurzem erforderte die Erkennung solcher Leckagen langwierige und riskante manuelle Inspektionen, die häufig nur unvollständige Daten lieferten. Heute definiert die Integration von OGI-Sensoren (Optical Gas Imaging) auf UAS-Plattformen (Drohnen) die Standards der industriellen Inspektion neu.

Mit OGI-Sensoren ausgestattete Drohnen können große und komplexe Anlagenbereiche in kürzester Zeit erfassen.

Methan, Benzol, Butan, Propan, Vinylchlorid … mehr als 20 mit bloßem Auge unsichtbare Gase werden auf dem Bildschirm als „Rauchwolken“ sichtbar. Dadurch lässt sich die genaue Leckagequelle unmittelbar lokalisieren und eine visuelle Echtzeitkartierung erstellen.

Dank dieser Lösung sind Mitarbeitende nicht mehr den Risiken ausgesetzt, die mit Arbeiten in schwer zugänglichen oder potenziell toxischen Bereichen verbunden sind. Drohneninspektionen können sicher durchgeführt werden, ohne dass Produktionsprozesse unterbrochen werden müssen – und gewährleisten so die betriebliche Kontinuität.

MAVTech wird diese Themen gemeinsam mit Sierra Olympia, einem US-amerikanischen Unternehmen, das auf OGI-Sensortechnologie spezialisiert ist, vertiefen. Im Rahmen der Veranstaltung „Drone Live Operations Days“, die am 24. und 25. September 2026 im Swiss Drone Competence Center in Lodrino (TI) stattfindet, erwarten die Teilnehmenden Fachvorträge und Live-Demonstrationen unter realen Einsatzbedingungen.

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